Als Garagenunternehmen gegründet, liefert das Unternehmen heute Maschinen und Hallenlogistik für den handwerklichen und industriellen Holzhausbau in den europäischen Wirtschaftsraum, nach Russland, Japan sowie Nord- und Südamerika. Die Lösungen reichen vom Arbeitstisch bis zur industriellen Fertigungsanlage. Kern der Produktpalette sind CNC-gesteuerte Abbundmaschinen und Anlagen für die teil- oder vollautomatische Produktion von Wand-, Dach- und Deckenelementen im Holzbau.
1985 von Karl Weinmann zusammen mit seinem Studienkollegen Alfred Schlegel gegründet, wuchs das Unternehmen innerhalb von vier Jahren zu einem Zehnköpfigen Team. Bis 1989 entwickelte und baute man Maschinen für die Herstellung von Holzpaletten und meldete in diesem Zeitraum bereits ein eigenes Patent an. Dann zwang eine neue Verpackungsverordnung den Maschinenbauer zur Umorientierung auf den Holzhausbau.
1993 folgte der Bau einer Produktionsanlage mit automatischer CNC-Fertigung in Losgröße 1. 1998 trat das Unternehmen in die HOMAG Group ein. Nach einem Einbruch ab dem 11. September 2002 gelang zwischen 2003 und 2008 die Vervierfachung des Umsatzes von 10 Millionen auf 40 Millionen Euro. Die Zukunf sieht Karl Weinmann, Geschäftsführer, in einer stetigen Weiterentwicklung des Produktportfolios und im Ausbau des weltweiten Service- und Vertriebsnetzes.
Quelle: Bauen Mit Holz, Ausgabe 2.2011